Staudammerhöhung
Mattmark 2045
Mit einer geplanten Erhöhung der Staumauer um bis zu zehn Meter könnte die saisonale Speicherfähigkeit deutlich gesteigert und die Winterstromproduktion substanziell erhöht werden. Die Staudammerhöhung ist ein separates Teilprojekt und eine mögliche Umsetzung wird geprüft.
Die Ausgangslage für das Projekt ist geprägt von der Notwendigkeit, die Winterstromproduktion zu erhöhen, um saisonale Engpässe abzuschwächen und die Versorgung mit erneuerbarer Energie langfristig zu stabilisieren. Stausee und Staumauer Mattmark bieten dafür ein erhebliches Potenzial, da die bestehende Anlage bereits heute als grösster Erdschüttdamm Europas fungiert und über eine signifikante Speicher- und Turbiniervolumen verfügt. Mit einer geplanten Erhöhung der Staumauer um bis zu zehn Meter könnte die saisonale Speicherfähigkeit deutlich gesteigert und die Winterstromproduktion substanziell erhöht werden.
Die Analyse der ersten Phase hat zentrale Erkenntnisse hervorgebracht, die eine fundierte Grundlage für die nächsten Projektschritte bilden. Ziel der Staudammerhöhung ist es, die Energieversorgung zu optimieren und gleichzeitig die wirtschaftlichen und touristischen Chancen für das Saas- und Mattertal als Lebensraum und Tourismusdestination zu fördern. Jedoch führt die emotionale Bindung der Bevölkerung zur Region, kombiniert mit generellen Anliegen hinsichtlich Landschaftsbildes, Tourismusentwicklung und lokaler Identität, zu einer gewissen Skepsis gegenüber dem Projekt.
Die Ergebnisse zeigen, dass eine gezielte Einbindung der Stakeholder und eine frühzeitige, transparente Kommunikation entscheidend für die langfristige Gestaltung des Projektes ist.
Nachhaltigkeit und Umwelt
Inerhalb der Projektabklärungen wird grosser Wert auf ökologische Nachhaltigkeit gelegt. Der Ausbau von Hochwasserschutzanlagen und die Sicherung von Naturgefahren schützen die Bevölkerung und die Umwelt. Durch die Nutzung erneuerbarer Energien und die Implementierung umweltfreundlicher Technologien soll das Projekt dazu beitragen, die natürlichen Ressourcen zu schonen und die Region nachhaltig zu entwickeln.
Gemeinschaft und Bevölkerung
Die emotionale Bindung der Bevölkerung zur Region, kombiniert mit generellen Anliegen hinsichtlich Landschaftsbildes, Tourismusentwicklung und lokaler Identität, führt zu einer gewissen Skepsis gegenüber dem Projekt. Eine gezielte Einbindung der Region und eine frühzeitige, transparente Kommunikation sind wichtig und erwünscht.
Wirtschaft & regionale Entwicklung
Hinsichtlich der wirtschaftlichen Zukunftssicherung sind Themen wie die Verbesserung der lokalen Infrastruktur sowie Sicherstellung der Arbeitsplätze in der Region zentral. Die Region soll nachhaltig gestärkt werden. Damit kann die Wasserkraft einen wichtigen Beitrag für den Tourismus und die lokale Wirtschaft leisten.
Auswertung Puls Check Staudammerhöhung
Beim Puls-Check zur Initiative «Mattmark 2045» handelt es sich um eine gross angelegte Partizipations-Umfrage, die vom 18. Februar bis zum 16. März 2025 von der Saastal Tourismus AG in Kooperation mit den elf Konzessionsgemeinden durchgeführt wurde. Das Ziel war es, das Stimmungsbild der lokalen Bevölkerung und der Gäste bezüglich der geplanten Erhöhung des Mattmark-Staudamms einzufangen
Mattmark2045
Gemeinsam die Zukunft gestalten
Bevölkerung aktiv in den Ausbau des Mattmark-Staudamms einbinden. Die Initiative Mattmark 2045, ins Leben gerufen von den 11 Konzessionsgemeinden des Mattmark-Staudamms, sorgt dafür, dass die Bedürfnisse der Bevölkerung im Saas- und Mattertal sowie der Besucher der Region bei wesentlichen Infrastrukturprojekten berücksichtigt werden. Weitere Informationen finden sie hier




